Soziale Ziele, Ökologie

Soziale Ziele

Wir wollen eine soziale und kreative Gemeinschaft sein und uns mit gegenseitigem Interesse, Respekt und Toleranz begegnen. Unser Zusammenleben stellen wir uns als verbindliche Nachbarschaft vor, jedoch weniger eng als z.B. in einer Familie.

Die künftigen Bewohner sollen in der Altersgruppe ab +/- 55Plus sein. Für eine gesunde Mischung werden die angestrebten prozentualen Anteile der Altersgruppe +/- 55 bis 75+ noch gemeinsam erarbeitet.

Ein fester Bestandteil unseres Gemeinschaftslebens sind regelmäßige Treffen der Bewohner. Neben einem internen Forum zur Meinungsbildung und Entscheidungsfindung schaffen wir so Raum für Geselligkeit, sozialen Austausch, eigene Seminare, Workshops, Gesprächsgruppe und kreative Ideenfindung. Weiter beabsichtigen wir ein Angebot freiwilliger gemeinsamer Aktivitäten zu schaffen, zu denen wir uns fallweise auch nach außen öffnen.

Eine soziale Gemeinschaft beinhaltet für uns nachbarschaftliche Hilfe z.B. bei Beistand im Krankheitsfall oder Hilfe im Alter und soll so dazu beitragen, größtmögliche Autonomie und Eigenständigkeit zu erhalten.

Das Projekt soll einen geeigneten Rahmen schaffen, der auch in einer Pflegesituation den Verbleib im gewohnten Wohnumfeld ermöglicht, auch wenn wir uns im Regelfall nicht gegenseitig  pflegen können. (zeitweise Pflegekraft, Krankenschwester einrichten)

Ökologie

Bei der Umsetzung des Projekts wollen wir den Verbrauch von Energie, Wasser und Boden sowie die Umweltbelastung durch gesunde, ökologische Baumaterialen minimieren. Wir streben eine wirtschaftliche, ökologische gemeinsame Energieversorgung mittels Erneuerbare Energie  an.

Um die Wohngesundheit zu fördern, verzichten wir möglichst auf den Einsatz von baubiologisch bedenklichen Materialen. Weiter legen wir Wert auf ein gesundes Raumklima, die Vermeidung von Elektrosmog und guten Schallschutz (bieten optimal modulare Wohnhäuser und Module)

Wir tragen zur Ressourcenschonung bei, indem wir z.B. Fahrzeuge, Geräte, Einrichtung gemeinsam nutzen.

Ökonomie

Grundsätzlich sollten die Bewohner Eigenkapital in das Projekt einbringen. Ausdrücklich soll jedoch auch Interessierten ohne Eigenkapitalreserven eine Teilnahme als Mieter von Wohnraum ermöglicht werden.

 "Damit unsere Texte leichter zu lesen sind, verzichten wir auf eine geschlechtsspezifische Unterscheidung. Wir meinen aber immer Frauen und Männer ".


Previous page: Gesundes Wohnkonzept
Next page: Wohn-und Lebensform